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Presseschau:


Next Generation Firewall
Im Unterschied zu den in (besseren) Routern integrierten Firewalls arbeiten die hier vorgestellte Rohde & Schwarz Unified Firewalls nutzerbasierend als AD-unterstützter Proxy.
Der Funktionsumfang ist nicht mit den routerintegrierten Lösungen vergleichbar.
Bei Next-Generation Firewalls wird mit einem hochperformanten Proxy der gesamte Datenstrom analysiert.
Lesen Sie mehr.

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EU-Parlament beschließt Uploadfilter
Man kann darüber geteilter Meinung darüber sein und die Emotionen kochen hoch wie lange nicht mehr.
Nach meinem Verständnis haben die Politiker aber klar die demokratische Bewegung und die junge Internet-Generation verraten.

Interessant las sich in diesem Zusammenhang die Einschätzung der FAZ kurz vor der Wahl:
Die Bundesregierung hat das Internet verkauft gegen die Erlaubnis, die Gaspipeline Nord Stream 2 weiter bauen zu dürfen.
https://edition.faz.net/faz-edition/wirtschaft/2019-03-26/f30a5870c08cc1e1b4524c1be19d1faf/?GEPC=s3

Frankreich hat uns dafür seine rigiden Vorstellungen vom Urheberrecht aufgedrückt.
Dort ist es beispielsweise verboten, Nachtaufnahmen des Eifelturms auf Fotoplattformen zu posten.
Schöne Aussichten.

Aber man sollte sich gut merken, wer wie gestimmt hat.
Wenigstens das kann man ja zur nächsten Wahl korrigieren.
https://preview.redd.it/9zz0shex75811.jpg?width=960&crop=smart&auto=webp&s=129334f643adaedb7777223af6ade62784146eab

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EU-Urheberrechtsreform - So wird Politikverdrossenheit gezüchtet

Die geplante EU-Richtlinie zum Urheberrecht auf Online-Plattformen vergrault Wähler, meint Samuel Jackisch. Vor allem in Deutschland wird damit der Protest gegen das handwerklich schlecht gemachtes Gesetz angeheizt.

Ein Kommentar von Samuel Jackisch, ARD-Studio Brüssel

Viel zu lange haben sich deutsche und europäische Gesetzgeber um ein Urheberrecht herumgemogelt, das die Existenz des Internets anerkennt und seine größten Akteure - also Tech-Konzerne wie Google und Facebook - in die Pflicht nimmt. Das ist Konsens, selbst unter den Kritikern der geplanten Reform.

Autoren, Fotografinnen, Komponisten oder Filmschaffende sollen mehr als nur ein paar Krümel abbekommen vom Kuchen, den YouTube, Instagram und Konsorten mit der Kreativität von Künstlern backen, um ihn anschließend allein aufzuessen. Diese Erwartung löst die vorliegende Reform nicht ein. Denn eine Pflicht für Presse-, Musik- und Filmindustrie, das von Google und Co künftig eingesammelte Geld tatsächlich an Künstler und Kreative umzuverteilen, diese Stelle sucht man im Text vergeblich.

Ebenso fehlt eine qualitative Toleranzschwelle von Urheberrechtsbrüchen: Es ist eben nicht dasselbe, wenn eine 14-jährige Harry-Potter-Anhängerin eigene Geschichten über ihren Lieblingszauberer verfasst, während ein anderer auf derselben Plattform komplette Potter-Filme zugänglich macht und daraus auch noch Profit schlägt. Ebenso sollte es einen rechtssicheren Unterschied machen, ob ein und dasselbe geschützte Foto auf dem Referat-Handout eines Mittelschülers landet oder auf einem Influencer-Kanal mit Millionen Abonnenten.

Einkünfte umlenken statt stumpf löschen

Drittens verpasst die Reform die Gelegenheit, selbst durch zweifelsfrei grobe Urheberrechtsverletzungen die Vielfalt des Netzes zu erweitern statt sie zu beschneiden. Beispielsweise durch einen Mechanismus, der potentielle Verstöße nicht stumpf löscht, sondern die mit ihnen erwirtschafteten Einkünfte auf rechtmäßige Urheber umlenkt - so wie es YouTube bereits heute praktiziert.

Stattdessen diskutieren Kritiker und Befürworter der Reform seit nunmehr drei Jahren nicht über den Gesetzestext selbst, sondern über dessen mögliche, wahrscheinliche und vermutliche Folgen - also meilenweit aneinander vorbei. Daran erkennt man ein handwerklich schlecht gemachtes Gesetz.

Vergraulen von pro-europäischen Wählern

Besonders enttäuschend aber ist die Ignoranz, mit der ihre Autoren die Urheberrechtsreform selbst wohlmeinend formulierter Kritik zum Trotz vorantreiben. Nach dem Motto: "Wir sind die einzigen Erwachsenen im Raum und alle Kritiker nur zornige Kinder aus dem Internet, auf die zu hören töricht wäre." Wenn man Politikverdrossenheit züchten möchte, dann so.

Kurz vor der Europawahl vergrault die Mehrheit des Europäischen Parlaments eine überwiegend junge pro-europäische Wählergruppe. Ihr bleibt der Eindruck, dass andere über Gesetze von für sie zentraler Bedeutung entscheiden: nämlich lobbygelenkte Schreibtischtäter mit Faxgeräten im Büro und einer eigenen Referentin für den Twitter-Account.

Europa braucht eine Urheberrechtsreform, sogar sehr dringend - aber nicht diese. Denn die vorliegende Reform, über die das Europäische Parlament in der kommenden Woche abstimmen soll, richtet mehr Schaden an als sie beseitigt. Nicht durch das, was drinsteht, sondern durch das, was fehlt.


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Stoppt die Uploadfilter
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Weltweiter Ausfall von Microsofts Virenschutz durch fehlerhafte Signatur
Microsoft hatte am 19. März 2019 für einige Stunden ein weltweites Problem mit seinen Virenschutzlösungen.
Dieses Problem betraf die gesamte Palette (Windows Defender, Microsoft Security Essentials, System Center Endpoint Protection) auf Servern (2008..) und Desktops unter Windows 7 und Windows 8.
Windows 10 war merkwürdigerweise nicht betroffen.
Der Echtzeitschutz schaltete sich automatisch ab, auch eine Überprüfung war nicht mehr möglich.
Fehlerhafte Signaturdefinitionen bewirkten einen Absturz der MsMpEng.exe.
Erste Probleme (bzw. Meldungen) traten am zeitigen Vormittag gegen 9 Uhr auf.
Um 16:40 Uhr wurde die fehlerhafte Definitionen 1.289.1521.0 vom WSUS zurück gezogen und am späten Abend durch Definition 1.289.1587.0 ersetzt.


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EU: Uploadfilter werden kommen! (?)
Nachdem sich die verschiedenen EU-Gremien auf die Urhebrrechtsreform geeinigt haben, geben die Gegner nicht auf.
Bei einer ersten Straßendemonstration in Köln kamen trotz äußerst kurzer Vorlaufzeit mehr als 1000 Demonstranten zusammen.
Dies soll der Auftakt zu europaweiten Aktionen sein.
Über die Straßendemonstration soll den EU-Abgeordneten vor der Europawahl im Mai gezeigt werden, dass insbesondere junge Wähler ihre Stimme von der Entscheidung zu der Urheberrechtsreform abhängig machen. Insbesondere eine Partei wurde von den Teilnehmern aufs Korn genommen:
Die Demonstranten skandierten immer wieder: "Nie wieder CDU".

Nach dem erfolgreichen Auftakt wollen die Organisatoren an weiteren Aktionen arbeiten.
So soll am Anfang kommender Woche die Online-Petition gegen Upload-Filter, die bereits über 4,7 Millionen Unterschriften gesammelt hat, an Vertreter der Bundesregierung übergeben werden. Für den 23. März wollen die Gegner der Urheberrechtsreform europaweit Straßendemonstrationen organisieren, um in letzter Minute die Annahme des Kompromisses durch das Europaparlament zu verhindern.
Quelle: Heise News

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DS "Ist der Arbeitsmedizinischer Dienst ein Auftragsverarbeiter?"
Beim Arbeitsmedizinischen Dienst liegt eine eigenständige Verarbeitung vor, ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung ist nicht erforderlich.

Begründung:
Keine Auftragsverarbeitung liegt lt. DSK Kurzpapier Nr. 13 vor bei Inanspruchnahme fremder Fachleistungen bei einem eigenständig Verantwortlichen, der für die Verarbeitung personenbezogener Daten eine eigene Rechtsgrundlage gemäß Art. 6 DSGVO besitzt.
Beispiele dafür sind die Einbeziehung eines Berufsgeheimnisträgers wie Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer oder ext.Betriebsarzt.
Es besteht autonome Entscheidungskompetenz mit einem unabhängigen Zweck der Verarbeitung.

Die Datenverarbeitung findet auf Rechtsgrundlage DSGVO Art. 9 Abs. 2 Lit. h) statt.

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Fragebogen für Thüringer Unternehmen vom TLfDI
Zur Zeit werden Fragebögen zur Umsetzung der DS-GVO vom Thüringer Landesdatenschutz an rund 17.000 Thüringer Firmen versendet.
Die Beantwortung der Fragebogen ist freiwillig.
Dr. Hasse sagte dem MDR, dass er aber auch eine verpflichtende Umfrage in Erwägung zieht, wenn zu wenige Antworten kommen.

Unternehmen haben für die Antwort eine Woche Zeit. Das ist gerade jetzt in der Weihnachtszeit eine sehr kurze Zeitspanne.

Der Fragebogen besteht aus 7 Absätzen:
  1. Betrieblicher Datenschutzbeauftragter nach Art. 37 DS-GVO i. V. m. § 38 BDSG
  2. Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten
  3. Erlaubnistatbestände Art. 6 DS-GVO
  4. Informationspflichten
  5. Betroffenenrechte
  6. Datenschutz-Folgenabschätzung
  7. Auftragsverarbeitung
Bis auf das Techn. Objektmanagment (TOM) und die IT-Sicherheit sind das die wesentlichen Fragen bei der Umsetzung der DS-GVO.
Ob und welche Probleme aus einer eventuell selbst belastenden Antwort entstehen, kann man bisher nur mutmaßen.
Wer bisher gar nichts oder zu wenig zur Umsetzung der DSGVO getan hat, wird sicher diesen Fragebogen nicht ausfüllen.
Aber vielleicht ist dieser Fragebogen ein Anlaß, um sich intensiver mit den Pflichten der DS-GVO zu beschäftigen.

Mehr zu allen Punkten des Fragebogens erfahren Sie in diesem Beitrag.

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Das BSI warnt: Schadsoftware "emotet" ist in Deutschland aktiv
Aktuelle Meldung des BSI: